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Bodensäure: Kalken, Holzasche und pH-Korrektur

Genaue Kalkmengen nach pH und Bodenart, die Wahl zwischen kohlensaurem Kalk, Dolomit, Löschkalk und Asche, sicheres Ausbringen und das Senken des pH für Heidelbeeren

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Bodensäure: Kalken, Holzasche und pH-Korrektur

Kurz gesagt

  • Ohne Analyse keine Kalkung. Der pH wird vorher gemessen und 12–18 Monate danach erneut.
  • Um den pH um eine Einheit zu heben, brauchst du etwa 150–200 g/m² kohlensauren Kalk auf Sand, 250–300 g/m² auf Lehm und 350–450 g/m² auf Ton.
  • Mehr als 400 g/m² nie auf einmal: auf zwei Herbste verteilen.
  • Carbonathaltiger Boden (braust bei Essig, CaCO₃ über ~1 %) wird nie gekalkt.
  • Branntkalk und Löschkalk sind ätzend: Brille, Handschuhe, Maske, kein Wind.
  • Holzasche höchstens 100 g/m² im Jahr; sie ersetzt keine Kalkung stark sauren Bodens.

Das steckt drin

Kapitel

  1. Was der pH ist und warum er wichtig ist
  2. Messen, bevor du kalkst
  3. Wie viel Kalk: Tabelle nach pH und Boden
  4. Kohlensaurer Kalk, Dolomit, Löschkalk oder Asche
  5. Wie und wann kalken
  6. Wiese, Obstgarten und Folientunnel
  7. Sicherheit beim Umgang mit Kalk
  8. Welche Pflanzen welchen pH mögen
  9. Wenn der Boden zu alkalisch ist
  10. Kontrolle nach dem Kalken
  11. Häufige Fehler
  12. Checkliste zum Ausdrucken

Arbeitsblätter

  • Rechner Kalk und Schwefel
  • Kalkungsplan und Protokoll
  • Säurekarte des Hofs
  • Kalender Kalkung und pH

Felder und Kästchen füllst du in Adobe Acrobat Reader aus (Computer und Handy), der Rechner rechnet selbst. In manchen Browsern funktioniert das Ausfüllen nicht. Zum Bildschirm-PDF bekommst du auch die Druckversion.

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