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Veredeln: Okulieren, Spaltpfropfen, Sattelschäften

Drei bewährte Veredlungsarten für den Hof, vom Edelreis bis zur angewachsenen Veredlung, und das Umveredeln alter Bäume, um eine alte Sorte zu retten

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Veredeln: Okulieren, Spaltpfropfen, Sattelschäften

Kurz gesagt

  • Eine Veredlung wächst an, wenn sich die grüne Schicht unter der Rinde (Kambium) von Unterlage und Edelreis mindestens auf einer Seite berührt.
  • Edelreiser werden im Winter geschnitten, von gesunden, tragenden Bäumen, und bei 0–4 °C feucht gelagert.
  • Okulieren: Juli–August, wenn sich die Rinde leicht löst. Spaltpfropfen: März–April, wenn die Unterlage austreibt. Sattelschäften: in der Saftruhe und im zeitigen Frühjahr.
  • Schnitt in einem Zug, mit scharfem Messer, und die Schnittfläche nicht mit den Fingern berühren.
  • Alle Wunden und die Spitze des Edelreises mit Baumwachs verstreichen und die Bindung rechtzeitig lockern.
  • Einen alten Baum über zwei Jahre umveredeln, nicht alle Äste auf einmal.

Das steckt drin

Kapitel

  1. Wie eine Veredlung verwächst
  2. Werkzeug und Material
  3. Edelreiser: schneiden und lagern
  4. Okulieren (schlafendes Auge)
  5. Spaltpfropfen
  6. Sattelschäften
  7. Einen alten Baum umveredeln
  8. Pflege der jungen Veredlung
  9. Warum eine Veredlung misslingt
  10. Häufige Fehler
  11. Checkliste zum Ausdrucken

Arbeitsblätter

  • Veredlungskalender
  • Veredlungsprotokoll
  • Mutterbäume und Edelreiser
  • Rechner Edelreiser und Material
  • Umveredlungsplan

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