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H12-04 · Modul 4 von 7 · Seiten: 20 · Arbeitsblätter: 5
Veredeln: Okulieren, Spaltpfropfen, Sattelschäften
Drei bewährte Veredlungsarten für den Hof, vom Edelreis bis zur angewachsenen Veredlung, und das Umveredeln alter Bäume, um eine alte Sorte zu retten
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Kurz gesagt
- Eine Veredlung wächst an, wenn sich die grüne Schicht unter der Rinde (Kambium) von Unterlage und Edelreis mindestens auf einer Seite berührt.
- Edelreiser werden im Winter geschnitten, von gesunden, tragenden Bäumen, und bei 0–4 °C feucht gelagert.
- Okulieren: Juli–August, wenn sich die Rinde leicht löst. Spaltpfropfen: März–April, wenn die Unterlage austreibt. Sattelschäften: in der Saftruhe und im zeitigen Frühjahr.
- Schnitt in einem Zug, mit scharfem Messer, und die Schnittfläche nicht mit den Fingern berühren.
- Alle Wunden und die Spitze des Edelreises mit Baumwachs verstreichen und die Bindung rechtzeitig lockern.
- Einen alten Baum über zwei Jahre umveredeln, nicht alle Äste auf einmal.
Das steckt drin
Kapitel
- Wie eine Veredlung verwächst
- Werkzeug und Material
- Edelreiser: schneiden und lagern
- Okulieren (schlafendes Auge)
- Spaltpfropfen
- Sattelschäften
- Einen alten Baum umveredeln
- Pflege der jungen Veredlung
- Warum eine Veredlung misslingt
- Häufige Fehler
- Checkliste zum Ausdrucken
Arbeitsblätter
- Veredlungskalender
- Veredlungsprotokoll
- Mutterbäume und Edelreiser
- Rechner Edelreiser und Material
- Umveredlungsplan
Felder und Kästchen füllst du in Adobe Acrobat Reader aus (Computer und Handy), der Rechner rechnet selbst. In manchen Browsern funktioniert das Ausfüllen nicht. Zum Bildschirm-PDF bekommst du auch die Druckversion.
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