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Warum eigenes Saatgut: alte Sorten und Hybriden

Was eine alte Sorte ist und was ein Hybrid, wie Pflanzen bestäubt werden und mit welchen Kulturen du anfängst, damit du ab nächstem Jahr dein eigenes Saatgut säst

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Ganze Serie: Saatgut und Vermehrung, 39 €

Warum eigenes Saatgut: alte Sorten und Hybriden

Kurz gesagt

  • Saatgut gewinnst du nur von samenfesten Sorten: alten, regionalen und eingebürgerten. Das Saatgut von Hybriden (F1) bringt nicht dieselbe Pflanze.
  • Am leichtesten fängst du mit Bohnen, Erbsen, Tomaten, Salat und Paprika an: Sie sind Selbstbefruchter und einjährig.
  • Kürbisse, Gurken, Kohl, Möhren, Zwiebeln und Mais verkreuzen sich mit anderen Sorten. Für sie brauchst du Abstand oder Handbestäubung.
  • Nimm Saatgut von mehreren Pflanzen, nicht von einer. Sonst wird die Sorte in wenigen Jahren schwächer.
  • Wähl die besten Pflanzen über die ganze Saison, nicht nur die schönste Frucht im August. So passt die Sorte von Jahr zu Jahr besser zu deinem Hof.
  • Eigenes Saatgut heißt nicht, dass du nie wieder kaufst. Hybriden und zertifiziertes Saatgut haben ihren Platz im Garten.

Das steckt drin

Kapitel

  1. Was dir eigenes Saatgut bringt
  2. Sorte, Population und Hybrid
  3. Warum Saatgut von Hybriden nicht dasselbe bringt
  4. Wie Pflanzen bestäubt werden
  5. Vielfalt: warum nicht Saatgut von einer Pflanze
  6. Auslese auf dem eigenen Hof
  7. Klein anfangen: die ersten fünf Kulturen
  8. Alte Sorten aus DE, AT und CH
  9. Wie viel Saatgut eine Familie braucht
  10. Das Saatgutjahr: wie es in den Garten passt
  11. Häufige Fehler
  12. Checkliste zum Ausdrucken

Arbeitsblätter

  • Kalender der Saatgutgewinnung
  • Sortenliste in Haus und Dorf
  • Saatgutrechner
  • Plan fürs erste Jahr
  • Fragebogen für ältere Gärtnerinnen und Gärtner

Felder und Kästchen füllst du in Adobe Acrobat Reader aus (Computer und Handy), der Rechner rechnet selbst. In manchen Browsern funktioniert das Ausfüllen nicht. Zum Bildschirm-PDF bekommst du auch die Druckversion.

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