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H63-01 · Modul 1 von 7 · Seiten: 22 · Arbeitsblätter: 7
Seife aus Schmalz und Talg
Wie du aus Schweineschmalz und Talg eine feste, milde Seife machst: genaue Laugenberechnung, Schutz für Augen und Haut, Kalt- und Heißverfahren, Reifen und Waschseife
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Kurz gesagt
- Lauge (NaOH) kommt immer ins Wasser, nie Wasser auf die Lauge. Schutzbrille, Handschuhe, lange Ärmel, Kinder und Tiere raus aus dem Raum.
- Die Laugenmenge wird auf das Gramm genau für jedes Fett einzeln berechnet. Eine Waage mit 1 g Genauigkeit ist Pflicht; Messbecher und Tassen nicht.
- Das Rezept lässt immer 5 % Überfettung: Die Seife ist mild, und ein kleiner Wiegefehler macht sie nicht scharf.
- Gefäße nur aus Edelstahl oder hartem Kunststoff (PP, HDPE). Nie Aluminium: Lauge greift es an und setzt brennbaren Wasserstoff frei.
- Kaltgerührte Seife reift 4–6 Wochen vor dem Gebrauch. Der pH-Wert der fertigen Seife liegt bei 9–10.
- Zum Verkauf ist Seife ein kosmetisches Mittel mit eigenen Vorschriften. Prüf das bei der zuständigen Behörde in deinem Land.
Das steckt drin
Kapitel
- Wie Seife entsteht
- Sicherheit: Lauge
- Ausrüstung und Rohstoffe
- Fette und Öle: welche Seife sie ergeben
- Rezept berechnen Schritt für Schritt
- Kaltverfahren Schritt für Schritt
- Heißverfahren und alte Siedeseife
- Reifen, Schneiden und Lagern
- Zusätze, Düfte und Waschseife
- Häufige Fehler
- Checkliste zum Ausdrucken
Arbeitsblätter
- Laugenrechner
- Rechner für Wasser, Duft und Kosten
- Chargendaten
- Chargenprotokoll
- Seifenkalender
- Etiketten
- Ausrüstungs- und Sicherheitsliste
Felder und Kästchen füllst du in Adobe Acrobat Reader aus (Computer und Handy), der Rechner rechnet selbst. In manchen Browsern funktioniert das Ausfüllen nicht. Zum Bildschirm-PDF bekommst du auch die Druckversion.
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