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Der Tonkühler (Zeer)

Wie du aus zwei Tongefäßen, Sand und Wasser einen Kühler für Gemüse und Obst baust, wie viel er in unserem Klima kühlt, wie du ihn pflegst und was nicht hineingehört

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Der Tonkühler (Zeer)

Kurz gesagt

  • Der Tonkühler kühlt durch Verdunstung. Am besten funktioniert er an einem trockenen, warmen und windigen Tag, im Schatten.
  • In Mitteleuropa bringt er an einem trockenen Tag etwa 3–6 °C weniger als die Luft, an schwülen Tagen nur 1–2 °C. Drinnen ist die Luft feucht, darum welkt Gemüse nicht.
  • Für Gemüse, Obst und Kräuter: etwa 2–3-mal so lange wie auf dem Küchentisch.
  • Nicht für Fleisch, Milch, Frischkäse oder gekochte Gerichte. Sie brauchen 0–4 °C (H57-01).
  • Das äußere Gefäß ist unglasiert. Lebensmittel berühren keine Glasur unbekannter Herkunft (Blei).
  • Sand 1–3-mal täglich gießen, und alle 2–4 Wochen den Kühler leeren und in der Sonne trocknen.

Das steckt drin

Kapitel

  1. Wie der Tonkühler funktioniert
  2. Wie stark er in unserem Klima kühlt
  3. Was in den Kühler gehört und was nicht
  4. Gefäße und Material
  5. Bau Schritt für Schritt
  6. Aufstellen und tägliche Pflege
  7. Ein größerer Kühler: die Ziegelkammer
  8. Sauberkeit, Schimmel und Mücken
  9. Der Tonkühler für Wasser und Getränke
  10. Sicherheit
  11. Häufige Fehler
  12. Checkliste zum Ausdrucken

Arbeitsblätter

  • Rechner Sand, Wasser und Kosten
  • Maße meiner Gefäße
  • Testtagebuch
  • Was im Kühler ist
  • Saison des Tonkühlers

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